Naratriptan: Bewährtes Mittel zur akuten Migränebehandlung
Naratriptan gehört zur Gruppe der [translate:Triptane] und ist besonders geeignet zur schnellen Linderung von Migränekopfschmerzen sowie Begleitsymptomen wie Übelkeit, Licht- und Lärmempfindlichkeit.
Wirkung von Naratriptan
Als selektiver 5-HT1B/1D-Serotoninrezeptor-Agonist verengt Naratriptan die erweiterten Hirngefäße und hemmt die Freisetzung von Substanzen, die bei Migräne Schmerzen und Begleiterscheinungen verursachen. Es wirkt schnell, meist innerhalb einer Stunde, und hält lange an, oft über 24 Stunden.
Anwendung und Dosierung
Nehmen Sie bei Beginn einer Migräneattacke eine Tablette zu 2,5 mg ein. Eine zweite Dosis darf bei anhaltenden Beschwerden frühestens nach 4 Stunden eingenommen werden. Die Höchstdosis beträgt 5 mg innerhalb von 24 Stunden.
Zur optimalen Wirksamkeit sollte Naratriptan möglichst früh in der Kopfschmerzphase eingenommen werden.
Häufige Nebenwirkungen
- Übelkeit
- Schwindel
- Müdigkeit
- Sehr selten allergische Reaktionen wie Hautausschlag
Warnhinweise und Kontraindikationen
Naratriptan darf nicht angewandt werden bei schwerwiegenden Herz-Kreislauf-Erkrankungen, schlecht eingestelltem Bluthochdruck oder bekannten Allergien gegen Triptane. Das Medikament ist nicht zur Vorbeugung, sondern nur zur akuten Behandlung bestimmt. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren ist die Anwendung nicht empfohlen. In der Schwangerschaft und Stillzeit sollte Naratriptan nur unter ärztlicher Aufsicht eingesetzt werden.
Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Die meisten Patienten bemerken eine spürbare Wirkung innerhalb einer Stunde nach Einnahme.
Bis zu zwei Dosen (je 2,5 mg), mindestens vier Stunden Abstand, maximal 5 mg pro Tag.
Ja, Naratriptan ist rezeptfrei in Apotheken erhältlich, sollte jedoch nur nach medizinischer Diagnose verwendet werden.
Die Sicherheit während Schwangerschaft und Stillzeit ist nicht ausreichend belegt. In der Regel wird eher von der Einnahme abgeraten.