Produkt wurde hinzugefügt
Antihistaminikum & Allergiebehandlung

Cetirizin

Hochselektiver H1-Antihistaminikum zur Behandlung von allergischer Rhinitis, Urtikaria und anderen histaminvermittelten allergischen Reaktionen.

Moderne 2. Generation Antihistaminikum mit minimaler Sedierung – klinisch bewährt für die tägliche Allergiebehandlung.

24h
Langzeitwirkung
10mg
Einmal täglich
1h
Wirkungseintritt
Rezeptfrei in der Apotheke
🔬
Klinisch geprüfte Wirksamkeit
🛡️
Minimale Sedierung
CETIRIZIN 10-1A Pharma Filmtabletten
2,99 €*
0,43 €/St - Inhalt: 7 St
Inhalt: 7 St
PZN: 03823564
CETIRIZIN 10-1A Pharma Filmtabletten
16,49 €*
0,16 €/St - Inhalt: 100 St
Inhalt: 100 St
PZN: 03823707
CETIRIZIN 10-1A Pharma Filmtabletten
3,79 €*
0,19 €/St - Inhalt: 20 St
Inhalt: 20 St
PZN: 03823570
CETIRIZIN 10-1A Pharma Filmtabletten
8,07 €*
0,16 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 03823630
32%
CETIRIZIN ADGC Filmtabletten
2,59 €* 3,79 €* AVP
0,13 €/St - Inhalt: 20 St
Inhalt: 20 St
PZN: 02662745
30%
CETIRIZIN ADGC Filmtabletten
10,35 €* 14,69 €* AVP
0,10 €/St - Inhalt: 100 St
Inhalt: 100 St
PZN: 02663704
CETIRIZIN STADA 10 mg Filmtabletten
9,66 €*
0,48 €/St - Inhalt: 20 St
Inhalt: 20 St
PZN: 02246604
CETIRIZIN STADA 10 mg Filmtabletten
4,05 €*
0,58 €/St - Inhalt: 7 St
Inhalt: 7 St
PZN: 02246596
CETIRIZIN STADA Saft 10 mg/10 ml
12,72 €*
84,80 €/l - Inhalt: 150 ml
Inhalt: 150 ml
PZN: 02418212
40%
CETIRIZIN-ratiopharm Saft
4,13 €* 6,89 €* AVP
55,07 €/l - Inhalt: 75 ml
Inhalt: 75 ml
PZN: 02191085
CETIXIN 10 mg Filmtabletten
7,59 €*
0,15 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 04704927
LEVOCETIRIZIN ADGC 5 mg Filmtabletten
11,89 €*
0,24 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 18082949
LEVOCETIRIZIN ADGC 5 mg Filmtabletten
3,79 €*
0,19 €/St - Inhalt: 20 St
Inhalt: 20 St
PZN: 18082932
15%
LEVOCETIRIZIN ADGC 5 mg Filmtabletten
18,79 €* 21,98 €* AVP
0,19 €/St - Inhalt: 100 St
Inhalt: 100 St
PZN: 18082955
LEVOCETIRIZIN Micro Labs 5 mg Filmtabletten
27,89 €*
0,28 €/St - Inhalt: 100 St
Inhalt: 100 St
PZN: 16821029
LEVOCETIRIZIN STADA 5 mg Filmtabletten
9,95 €*
0,20 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 15745639
LEVOCETIRIZIN STADA 5 mg Filmtabletten
5,95 €*
0,30 €/St - Inhalt: 20 St
Inhalt: 20 St
PZN: 15745622
44%
REACTINE duo Retardtabletten
4,17 €* 7,39 €* AVP
0,70 €/St - Inhalt: 6 St
Inhalt: 6 St
PZN: 07387580

Cetirizin: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Medizinisch geprüft

Nach aktuellen allergologischen und pharmakologischen Standards

Stand: September 2025

Cetirizin ist ein H1-Antihistaminikum der 2. Generation zur Behandlung von allergischen Erkrankungen. Es wird bei Heuschnupfen, allergischem Schnupfen, Nesselsucht und allergischer Bindehautentzündung eingesetzt.

Wirkstoff und Mechanismus:

  • Cetirizindihydrochlorid als Hauptwirkstoff
  • Blockiert H1-Histamin-Rezeptoren selektiv
  • Verhindert histaminvermittelte allergische Reaktionen
  • Antihistaminikum der 2. Generation (wenig sedierend)

Hauptanwendungsgebiete:

  • Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis): Pollen, Gräser
  • Ganzjähriger allergischer Schnupfen: Hausstaub, Tierhaare
  • Chronische Nesselsucht (Urtikaria): Juckreiz, Quaddeln
  • Allergische Bindehautentzündung: Juckende, tränende Augen
  • Kontaktallergien: Unterstützende Behandlung

Verfügbare Präparate:

  • Cetirizin-ratiopharm® (Original)
  • Zyrtec® (Markenprodukt)
  • Cetirizin Hexal®
  • Cetirizin STADA®
  • Verschiedene Generika

Darreichungsformen:

  • Filmtabletten (10 mg)
  • Tropfen zum Einnehmen (10 mg/ml)
  • Saft/Sirup für Kinder (1 mg/ml)
  • Schmelztabletten
Wichtig: Cetirizin ist rezeptfrei erhältlich, jedoch apothekenpflichtig. Bei chronischen Beschwerden sollten Sie einen Arzt konsultieren.
Cetirizin wirkt nach 20-60 Minuten und erreicht nach 1 Stunde seine maximale Wirkung. Die Linderung der Allergiesymptome hält 24 Stunden an, daher reicht eine tägliche Einnahme aus.

Wirkungseintritt nach Darreichungsform:

  • Filmtabletten: 30-60 Minuten
  • Tropfen: 20-40 Minuten (schneller)
  • Saft/Sirup: 25-45 Minuten
  • Schmelztabletten: 15-30 Minuten

Wirkmaximum und -dauer:

  • Maximale Wirkung: Nach 1-2 Stunden
  • Wirkdauer: 24 Stunden
  • Halbwertszeit: 6-10 Stunden
  • Einmaldosierung täglich ausreichend

Symptomlinderung zeitlich:

  • Niesen, Juckreiz: 20-30 Min.
  • Nasenlaufen: 30-45 Min.
  • Verstopfte Nase: 45-60 Min.
  • Augensymptome: 30-45 Min.
  • Hautreaktionen: 60-90 Min.

Optimale Einnahmezeit:

  • Heuschnupfen: Morgens vor Pollenflug
  • Ganzjährige Allergie: Feste Tageszeit
  • Bei Bedarf: Bei ersten Symptomen
  • Vorbeugend: 30 Min. vor Allergenexposition

🌸 Heuschnupfen-Tipp:

Bei Pollenallergie Cetirizin morgens vor dem ersten Aufenthalt im Freien einnehmen. Pollenflugvorhersage beachten!

Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren nehmen 1× täglich 10mg Cetirizin. Kinder 2-6 Jahre erhalten 2,5mg zweimal täglich oder 5mg einmal täglich. Bei Nierenfunktionsstörungen muss die Dosis angepasst werden.

💊 Standarddosierung:

Erwachsene und Kinder ab 6 Jahren:

  • 10mg (1 Tablette) einmal täglich
  • Oder 20 Tropfen (10mg) einmal täglich
  • Einnahme unabhängig von Mahlzeiten

Kinder 2-6 Jahre:

  • 2,5mg (5 Tropfen) zweimal täglich
  • Oder 5mg (10 Tropfen) einmal täglich
  • Körpergewicht 10-30kg

Kleinkinder unter 2 Jahren:

  • Nur nach ärztlicher Anweisung
  • Spezielle Kinderpräparate verwenden

Besondere Dosierungen:

  • Nierenfunktionsstörung: Dosis halbieren oder Intervall verlängern
  • Leberfunktionsstörung: Normale Dosis meist möglich
  • Ältere Patienten: Normale Dosis, Nierenfunktion beachten

Einnahmehinweise:

  • Mit oder ohne Nahrung einnehmbar
  • Mit ausreichend Flüssigkeit schlucken
  • Möglichst zur gleichen Tageszeit
  • Bei vergessener Einnahme: Nicht doppelt dosieren

Anwendungsdauer:

  • Akute Allergie: 3-7 Tage
  • Heuschnupfen: Während der Pollensaison
  • Chronische Allergie: Dauerbehandlung möglich
  • Langzeitanwendung: Ärztliche Kontrolle empfohlen
Achtung: Bei Überdosierung können verstärkt Müdigkeit und Herzrhythmusstörungen auftreten!
Cetirizin verursacht seltener Müdigkeit als ältere Antihistaminika. Häufige Nebenwirkungen sind Kopfschmerzen, Mundtrockenheit und Magen-Darm-Beschwerden. Schwere Nebenwirkungen sind sehr selten.
Häufigkeit Nebenwirkungen Häufigkeit (%)
Häufig (1-10%) Kopfschmerzen, Müdigkeit, Schwindel, Mundtrockenheit 3-8%
Gelegentlich (0,1-1%) Übelkeit, Durchfall, Bauchschmerzen, Hautausschlag 0,5-1%
Selten (0,01-0,1%) Allergische Reaktionen, Herzrhythmusstörungen 0,05%
Sehr selten (<0,01%) Krampfanfälle, Leberfunktionsstörungen <0,01%

Häufigste Nebenwirkungen im Detail:

  • Müdigkeit (2-4%): Deutlich seltener als bei 1. Generation
    • Meist mild und vorübergehend
    • Abends einnehmen bei Sedierung
  • Kopfschmerzen (3-5%): Oft in ersten Anwendungstagen
    • Verschwinden meist nach Gewöhnung
    • Mit ausreichend Flüssigkeit vorbeugen
  • Mundtrockenheit (2-3%): Anticholinerger Effekt
    • Zuckerfreie Bonbons helfen
    • Mehr Wasser trinken

Kinder-spezifische Nebenwirkungen:

  • Paradoxe Unruhe (seltener als bei Erwachsenen)
  • Reizbarkeit oder Schlafstörungen
  • Magen-Darm-Beschwerden häufiger

Wann zum Arzt:

  • Allergische Reaktionen auf Cetirizin selbst
  • Herzrhythmusstörungen oder Herzklopfen
  • Anhaltende oder schwere Müdigkeit
  • Ungewöhnliche Verhaltensänderungen
Cetirizin und Loratadin sind beide H1-Antihistaminika der 2. Generation. Cetirizin wirkt schneller und stärker, macht aber etwas häufiger müde. Loratadin ist weniger sedierend, aber schwächer wirksam.

⚖️ Direkter Vergleich:

Cetirizin:

  • Wirkungseintritt: 20-60 Min.
  • Wirkstärke: Höher
  • Müdigkeit: 2-4% der Patienten
  • Dosierung: 10mg 1x täglich
  • Nierenfunktion: Wichtig für Ausscheidung

Loratadin:

  • Wirkungseintritt: 1-3 Stunden
  • Wirkstärke: Moderater
  • Müdigkeit: <1% der Patienten
  • Dosierung: 10mg 1x täglich
  • Leberfunktion: Wichtig für Metabolismus

Wann Cetirizin bevorzugen:

  • Akute allergische Reaktionen: Schnelle Wirkung nötig
  • Schwere Symptome: Starker Juckreiz, Nesselsucht
  • Nachts einnehmbar: Leichte Sedierung erwünscht
  • Kostenersparnis: Günstiger als Loratadin

Wann Loratadin bevorzugen:

  • Berufliche Anforderungen: Keine Müdigkeit erwünscht
  • Autofahren: Minimales Sedierungsrisiko
  • Leichte Symptome: Ausreichende Wirkung
  • Leberfunktionsstörung: Weniger problematisch

Kombinierbarkeit und Wechsel:

  • Niemals beide gleichzeitig einnehmen
  • Wechsel zwischen den Präparaten möglich
  • 24h Pause beim Wechsel empfohlen
  • Individuelle Verträglichkeit testen

Kosten und Verfügbarkeit:

  • Cetirizin: Meist günstiger, viele Generika
  • Loratadin: Etwas teurer, weniger Auswahl
  • Beide rezeptfrei in der Apotheke
  • Krankenkasse übernimmt bei Kindern meist Kosten
Bei normaler Dosierung ist Autofahren mit Cetirizin meist möglich, da es weniger sedierend wirkt als ältere Antihistaminika. Trotzdem sollten Sie in den ersten Tagen vorsichtig sein und Ihre Reaktion testen.

Fahrtüchtigkeit bei Cetirizin:

  • Geringes Risiko: 2-4% Müdigkeit vs. 15-25% bei älteren Antihistaminika
  • Individuelle Reaktion: Erste Tage Vorsicht walten lassen
  • Dosisabhängig: Bei 10mg normale Fahrtüchtigkeit
  • Tageszeit: Morgens eingenommen meist unproblematisch
⚠️ ACHTUNG - Fahrtüchtigkeit:

Auch bei geringem Risiko: Testen Sie erst Ihre individuelle Reaktion, bevor Sie sich ans Steuer setzen!

Erhöhte Vorsicht bei:

  • Erstmaliger Anwendung
  • Dosiserhöhung
  • Kombination mit anderen Medikamenten
  • Alkoholkonsum (strengstens vermeiden!)
  • Müdigkeitsanfälligkeit

Vergleich mit anderen Antihistaminika:

  • Cetirizin: Mäßiges Sedierungsrisiko
  • Loratadin: Geringstes Risiko
  • Diphenhydramin (1. Gen.): Hoches Risiko - Fahrverbot!
  • Fexofenadin: Sehr geringes Risiko

Praktische Empfehlungen:

  • Erste Einnahme am Wochenende testen
  • Bei Müdigkeit auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen
  • Nicht mit Schlaf- oder Beruhigungsmitteln kombinieren
  • Bei beruflicher Fahrnotwendigkeit ggf. Loratadin wählen

Rechtliche Situation:

  • Kein generelles Fahrverbot für Cetirizin
  • Eigenverantwortung des Fahrers
  • Bei Unfall: Blutuntersuchung möglich
  • Versicherung kann bei fahrlässigem Verhalten Leistung verweigern
Cetirizin kann in der Schwangerschaft nach ärztlicher Rücksprache verwendet werden. Es gilt als sicherer als ältere Antihistaminika, sollte aber nur bei klarer medizinischer Notwendigkeit angewendet werden.

Sicherheitsprofil in der Schwangerschaft:

  • Kategorie B: Keine schädlichen Effekte in Tierstudien
  • Große Studien: Keine erhöhte Fehlbildungsrate
  • Präferenz: Sicherer als Antihistaminika der 1. Generation
  • Erfahrung: Umfangreiche Anwendungsdaten verfügbar

Anwendung nach Trimester:

  • 1. Trimester: Nur nach strenger Indikation
  • 2. + 3. Trimester: Anwendung möglich
  • Kurz vor Geburt: Vorsicht wegen möglicher Sedierung des Neugeborenen

Indikationen während Schwangerschaft:

  • Schwere allergische Rhinitis
  • Schwangerschaftsurtikaria
  • Kontaktallergien mit starkem Juckreiz
  • Heuschnupfen mit erheblicher Beeinträchtigung

Stillzeit:

  • Übertritt in Muttermilch: Gering
  • Anwendung möglich: Bei stillenden Müttern
  • Baby beobachten: Auf Sedierung achten
  • Einnahme nach dem Stillen: Optimaler Zeitpunkt

Alternativen in der Schwangerschaft:

  • Loratadin: Ebenfalls sicher
  • Lokale Therapie: Nasensprays, Augentropfen
  • Allergenvermeidung: Erste Maßnahme
  • Cromoglicinsäure: Sehr sicher, aber schwächer wirksam
Wichtig: Trotz guter Sicherheitsdaten sollte jede Medikamenteneinnahme in der Schwangerschaft mit dem Arzt besprochen werden!
Cetirizin ist hocheffektiv bei chronischer Nesselsucht und blockiert die Histaminwirkung, die für Juckreiz und Quaddelbildung verantwortlich ist. Bei chronischer Urtikaria kann die Dosis bis auf 40mg täglich erhöht werden.

Cetirizin bei verschiedenen Urtikaria-Formen:

  • Akute Nesselsucht: 10mg täglich, 1-3 Wochen
  • Chronische Urtikaria: 10-40mg täglich, Monate bis Jahre
  • Physikalische Urtikaria: 10-20mg täglich
  • Cholinergische Urtikaria: 10mg, ggf. vor Belastung

Dosiseskalation bei chronischer Urtikaria:

  • Woche 1-2: 10mg täglich (Standarddosis)
  • Bei unzureichender Wirkung: 20mg täglich
  • Maximaldosis: 40mg täglich (nur unter ärztlicher Kontrolle)
  • Aufteilung: 2x20mg oder 4x10mg möglich

Wirkung gegen Urtikaria-Symptome:

  • Juckreiz: Sehr effektiv (80-90% Linderung)
  • Quaddelbildung: Deutliche Reduktion
  • Rötung: Merkliche Verbesserung
  • Schwellungen: Moderate Wirkung

🔴 Nesselsucht-Management:

Zusätzliche Maßnahmen:

  • Auslöser identifizieren und meiden
  • Kühle Kompressen bei akuten Schüben
  • Stress reduzieren
  • Enge Kleidung vermeiden
  • Bei schwerem Verlauf: H2-Blocker zusätzlich

Kombination mit anderen Therapien:

  • H2-Antihistaminika: Ranitidin zusätzlich möglich
  • Leukotrienantagonisten: Montelukast als Ergänzung
  • Lokale Therapie: Kühlende Lotionen
  • Kortison: Nur bei schweren Schüben kurzzeitig

Langzeitbehandlung chronische Urtikaria:

  • Kontinuierliche Einnahme nötig
  • Regelmäßige ärztliche Kontrollen
  • Alle 3-6 Monate Therapiepause versuchen
  • Spontanheilung bei 50% nach 2 Jahren
Cetirizin hat wenige klinisch relevante Wechselwirkungen. Die wichtigsten betreffen sedierende Medikamente, Alkohol und Medikamente, die über die Nieren ausgeschieden werden. Vorsicht bei Theophyllin und Ritonavir.

Wichtige Wechselwirkungen:

  • Theophyllin: Reduziert Cetirizin-Clearance um 16%
  • Ritonavir: Erhöht Cetirizin-Spiegel um 42%
  • Pseudoephedrin: Keine relevante Wechselwirkung
  • Azithromycin: Keine Probleme bekannt
⚠️ ALKOHOL WARNUNG:

Alkohol verstärkt die sedierende Wirkung von Cetirizin erheblich! Kombination vermeiden, besonders vor dem Autofahren.

Verstärkte Sedierung mit:

  • Benzodiazepine: Lorazepam, Diazepam
  • Schlafmittel: Zolpidem, Zopiclon
  • Antidepressiva: Besonders trizyklische
  • Opioide: Tramadol, Morphin
  • Andere Antihistaminika: Doppelbehandlung vermeiden

Nierenfunktion beachten bei:

  • ACE-Hemmern (Enalapril, Ramipril)
  • NSAIDs (Ibuprofen, Diclofenac)
  • Aminoglykosid-Antibiotika
  • Metformin bei Diabetikern

Keine relevanten Wechselwirkungen mit:

  • Paracetamol
  • Antibiotika (meist)
  • Herzmedikamenten (meist)
  • Blutdrucksenkern (meist)
  • Verhütungsmitteln

Besondere Vorsicht bei:

  • Epilepsie-Medikamenten: Krampfschwelle beachten
  • MAO-Hemmern: Verstärkte anticholinerge Wirkung
  • QT-Zeit verlängernden Medikamenten: Herzrhythmus

Praktische Empfehlungen:

  • Alle Medikamente dem Apotheker/Arzt mitteilen
  • Packungsbeilage anderer Medikamente prüfen
  • Bei Unsicherheit professionellen Rat einholen
  • Wechselwirkungscheck in Apotheken nutzen
Cetirizin kann bei chronischen Allergien dauerhaft eingenommen werden und macht nicht abhängig. Es entwickelt sich keine Toleranz. Langzeitstudien zeigen gute Sicherheit über Jahre hinweg.

Abhängigkeitspotential:

  • Keine körperliche Abhängigkeit: Wissenschaftlich belegt
  • Keine Toleranzentwicklung: Wirkung bleibt konstant
  • Kein Rebound-Effekt: Beim Absetzen keine Verschlechterung
  • Keine Entzugssymptome: Abruptes Absetzen möglich

Langzeitsicherheit:

  • Studien über 2+ Jahre: Keine neuen Nebenwirkungen
  • Organfunktionen: Keine Schäden an Leber/Niere
  • Immunsystem: Keine Beeinträchtigung
  • Kognitive Funktion: Keine Langzeiteffekte

Indikationen für Langzeittherapie:

  • Chronische allergische Rhinitis: Ganzjährig
  • Chronische Urtikaria: Monate bis Jahre
  • Atopische Dermatitis: Unterstützende Therapie
  • Berufsallergien: Bei unvermeidbarer Exposition

Empfohlenes Monitoring bei Langzeitanwendung:

  • Alle 6 Monate: Ärztliche Kontrolle
  • Jährlich: Nierenfunktion prüfen
  • Bei Bedarf: Leberwerte kontrollieren
  • Therapiepausen: Alle 12 Monate versuchen

⏰ Langzeit-Management:

Optimierte Dauertherapie:

  • Niedrigste wirksame Dosis verwenden
  • Saisonale Allergien: nur während Saison
  • Kombination mit allergenspezifischer Immuntherapie erwägen
  • Allergenvermeidung parallel optimieren

Kosten-Nutzen bei Langzeitanwendung:

  • Generika verfügbar: Günstige Dauerbehandlung
  • Lebensqualität: Deutliche Verbesserung
  • Arbeitsausfälle: Reduziert
  • Folgekosten: Vermeidung von Komplikationen

Wann Therapiepause versuchen:

  • Nach symptomfreien Monaten
  • Außerhalb der Pollensaison
  • Nach allergenspezifischer Immuntherapie
  • Bei Lebensstiländerungen (Umzug, etc.)
Tipp: Auch bei guter Langzeitverträglichkeit sollten Sie regelmäßig prüfen, ob die Therapie noch notwendig ist!

E-Rezept wird eingelöst