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Magnesium: Warum der Mineralstoff so wichtig ist – und wann er hilft

Magnesium: Warum der Mineralstoff so wichtig ist – und wann er hilft

Gesundheits-Ratgeber · Geprüft vom Apotheker-Team · Lesezeit ca. 4 Min.

Das Wichtigste in Kürze

Wofür? Magnesium ist an über 300 Körperprozessen beteiligt – vor allem Muskeln, Nerven und Energie.

Wie viel? Etwa 300–400 mg pro Tag.

Typisches Mangel-Zeichen? Wadenkrämpfe und Muskelzucken.

Ein Ziehen in der Wade mitten in der Nacht, ständige Müdigkeit oder innere Unruhe – dahinter kann ein Magnesiummangel stecken. Magnesium ist einer der wichtigsten Mineralstoffe überhaupt, und doch nehmen viele Menschen zu wenig davon auf. Höchste Zeit, dem Mineralstoff auf den Grund zu gehen.

In diesem Ratgeber beantworten wir die häufigsten Fragen: Wofür braucht der Körper Magnesium, woran erkennt man einen Mangel, und wie deckt man seinen Bedarf am besten?

Wofür braucht der Körper Magnesium?

Magnesium ist ein echter Allrounder: Es ist an über 300 Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Der Körper kann den Mineralstoff nicht selbst herstellen – er muss über die Nahrung kommen. Eine gute Versorgung unterstützt unter anderem:

eine normale Muskelfunktion (beugt Krämpfen vor)
das Nervensystem und die Signalübertragung
den Energiestoffwechsel und weniger Müdigkeit
die Erhaltung normaler Knochen und Zähne

Wie viel Magnesium braucht man pro Tag?

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt Erwachsenen rund 300 bis 400 mg pro Tag – Männer brauchen etwas mehr als Frauen. Einen höheren Bedarf haben Sportler, Schwangere und Stillende sowie Menschen, die viel schwitzen oder unter Dauerstress stehen. Denn über den Schweiß verliert der Körper Magnesium.

Woran erkenne ich einen Magnesiummangel?

Das bekannteste Anzeichen sind Wadenkrämpfe, oft nachts. Aber auch diese Beschwerden können auf einen Mangel hindeuten:

Muskelzucken, z. B. am Augenlid
Müdigkeit und Erschöpfung
innere Unruhe und Nervosität
Konzentrationsprobleme

Gut zu wissen: Diese Beschwerden können viele Ursachen haben. Wenn sie häufig auftreten, lass den Magnesiumwert ärztlich abklären, bevor du dauerhaft Präparate einnimmst.

Welche Lebensmittel enthalten viel Magnesium?

Gute Magnesiumquellen sind Nüsse und Samen (besonders Kürbiskerne und Mandeln), Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, grünes Gemüse, Bananen und dunkle Schokolade. Mit einer abwechslungsreichen Ernährung lässt sich der Bedarf oft decken – um etwa den Tagesbedarf allein über Bananen zu erreichen, bräuchte man allerdings sechs bis sieben Stück. In solchen Fällen sind Präparate eine praktische Ergänzung.

Magnesium richtig einnehmen

Magnesium gibt es als Tabletten, Kapseln, Pulver oder Brausetabletten – welche Form du wählst, ist Geschmackssache. Ein paar Tipps:

Regelmäßig einnehmen – das ist wichtiger als die genaue Uhrzeit.
Bei nächtlichen Krämpfen bietet sich die Einnahme am Abend an.
Höhere Mengen besser über den Tag verteilt und zu einer Mahlzeit einnehmen.

Nicht überdosieren: Überschüssiges Magnesium scheidet ein gesunder Körper über die Nieren aus. Sehr hohe Mengen können aber zu weichem Stuhl oder Durchfall führen. Halte dich an die Dosierung auf der Packung.

Häufige Fragen zu Magnesium

Wann sollte man Magnesium am besten einnehmen?
Der Zeitpunkt ist weniger wichtig als die Regelmäßigkeit. Wer unter nächtlichen Wadenkrämpfen leidet, nimmt Magnesium oft abends ein. Höhere Mengen am besten über den Tag verteilt und zu einer Mahlzeit.
Kann man Magnesium überdosieren?
Überschüssiges Magnesium scheidet ein gesunder Körper über die Nieren aus. Sehr hohe Mengen über Nahrungsergänzung können jedoch zu weichem Stuhl oder Durchfall führen. Halte dich an die empfohlene Dosierung.
Wer hat einen erhöhten Magnesiumbedarf?
Vor allem Sportler, Schwangere und Stillende, Menschen unter Dauerstress sowie alle, die viel schwitzen. Auch bei einseitiger Ernährung kann der Bedarf schwerer zu decken sein.

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Wichtiger Hinweis: Dieser Ratgeber dient der allgemeinen Information und ersetzt keine ärztliche oder pharmazeutische Beratung. Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene Ernährung. Bei anhaltenden Beschwerden wende dich an deinen Arzt oder lass dich von unseren Apotheker:innen beraten.

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