VARILRIX Fertigspritze Plv.u.LM z.Her.e.Inj.-Lsg.
PZN: 11528477
Grundpreis: 71,22 €/St
Inhalt: 1 St
Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg.
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Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen ärztlichen Rezepts abgegeben werden. Wenn Ihnen ein entsprechendes Rezept vorliegt, können Sie dieses ganz einfach unter „Rezept einlösen“ einreichen und Ihre Bestellung abschließen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
| Abgabehinweis: | Rezeptpflichtig |
|---|---|
| Kosmetikum nach EG-Verordnung: | Nein |
| Lebensmittel: | Nein |
| Monopräparat: | Ja |
| Nahrungsergänzungsmittel: | Nein |
| Notfallkontrazeptiva: | Nein |
| Pflanzliches Arzneimittel: | Nein |
| Tierarzneimittel: | Nein |
| PZN: | 11528477 |
| Produktname: | VARILRIX |
| Anbieter: | European Pharma B.V. |
| Packungsgröße: | 1 St |
| Darreichungsform: | Pulver u. Lösungsmittel zur Herstellung einer Injektionslsg. |
| Wirksubstanz: |
|
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Vorsicht bei Allergie gegen das Antibiotikum Neomycin!
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Art der Anwendung?
Die Anwendung sollte nur durch Fachpersonal oder unter deren Aufsicht erfolgen.
Dauer der Anwendung?
Grundimmunisierung: Die Anwendung bei Säuglingen von 9-11 Monaten wird in einem Abstand von mindestens 3 Monaten nach der 1. Impfung wiederholt. Die Anwendung bei Kindern ab 12 Monaten, Jugendlichen und Erwachsenen wird ab 6 Wochen nach der 1. Impfung wiederholt. Grundsätzlich sollten die offiziellen Impfempfehlungen beachtet werden.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es zu Lethargie und Krampfanfällen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Typ | Name | Menge |
|---|---|---|
| Typ Wirkstoff | Name Varizellen-Lebend-Impfstoff (HDC); Stamm OKA | Menge + |
| Typ Wirkstoff | Name Varicella-zoster-Virus, Stamm OKA, lebend (HDC) | Menge (Plaque-bildende Einheiten); mindestens 2000 Einheiten |
| Typ Hilfsstoff | Name Aminosäuren | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Phenylalanin | Menge 0,331 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Lactose | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Mannitol | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Sorbitol | Menge 6 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Neomycin sulfat | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Wasser für Injektionszwecke | Menge + |
Das Arzneimittel ist ein Impfstoff und wird zur Vorbeugung gegen Windpocken gegeben. Er enthält inaktivierte Varicella(Windpocken)-Viren ohne krankmachende Eigenschaften. Nach Gabe des Impfstoffes bildet der Körper einen Schutz gegen diese Viren aus (sog. Antikörper). Nach einigen Jahren geht dieser Schutz wieder verloren und muss aufgefrischt werden.
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Überempfindlichkeit gegen Neomycin
- Abwehrschwäche, z.B. HIV-Infektionen, Organtransplantationen, langzeitig hochdosierte Kortisonbehandlung
- Störung der Zusammensetzung oder Funktion des Blutes (Bluterkrankung), z.B. Leukämie, Lymphome
- Immunstörung mit hoher Infektanfälligkeit (Hypogammaglobulinämie)
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Infektionen
- Fieber
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 9 Monaten: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Schmerzen am Applikationsort
- Hautrötung an der Einstichstelle der Injektion
- Hautausschlag
- Fieber
- Schwellung an der Einstichstelle der Injektion
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Rachenentzündung
- Lymphknotenschwellung
- Reizbarkeit
- Kopfschmerzen
- Schläfrigkeit
- Husten
- Schnupfen
- Erbrechen
- Übelkeit
- Hautausschlag durch Viren
- Juckreiz
- Gelenkschmerzen
- Muskelschmerzen
- Müdigkeit
- Unwohlsein
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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