CABERGOLIN PUREN 0,5 mg Tabletten
PZN: 19106132
Grundpreis: 3,29 €/St
Inhalt: 30 St
Tabletten
Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen ärztlichen Rezepts abgegeben werden. Wenn Ihnen ein entsprechendes Rezept vorliegt, können Sie dieses ganz einfach unter „Rezept einlösen“ einreichen und Ihre Bestellung abschließen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
| Abgabehinweis: | Rezeptpflichtig |
|---|---|
| Kosmetikum nach EG-Verordnung: | Nein |
| Lebensmittel: | Nein |
| Monopräparat: | Ja |
| Nahrungsergänzungsmittel: | Nein |
| Notfallkontrazeptiva: | Nein |
| Pflanzliches Arzneimittel: | Nein |
| Tierarzneimittel: | Nein |
| PZN: | 19106132 |
| Produktname: | CABERGOLIN PUREN 0.5MG TAB |
| Anbieter: | PUREN Pharma GmbH & Co. KG |
| Packungsgröße: | 30 St |
| Darreichungsform: | Tabletten |
| Wirksubstanz: |
|
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Verhinderung eines vorzeitigen Eisprungs
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Erbrechen, niedrigem Blutdruck und Verwirrtheit kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Typ | Name | Menge |
|---|---|---|
| Typ Wirkstoff | Name Cabergolin | Menge 0,5 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Leucin | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Lactose-1-Wasser | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Lactose | Menge 74,75 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Magnesium stearat (pflanzlich) | Menge + |
- Erhöhte Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut, wie bei:
- Ausbleibende Regelblutung (Amenorrhoe)
- Zu selten auftretende Monatsblutung (Oligomenorrhoe)
- Anovulation (fehlender Eisprung)
- Milchabsonderung aus der Brust (Galaktorrhoe)
- Hypophysenadenom, prolaktinbildend (Tumor der Hirnanhangdrüse, der das Hormon Prolaktin bildet)
- Erhöhte Konzentration des Hormons Prolaktin im Blut (ohne bekannte Ursache)
Der Wirkstoff greift im Gehirn an speziellen Bindungsstellen des Botenstoffs Dopamin an. Dadurch wird die Wirkung von Dopamin im Gehirn nachgeahmt. Ist Dopamin im Gehirn zu wenig vorhanden, wie z.B. bei der Parkinsonkrankheit, kommt es zu einem Ungleichgewicht mit anderen Botenstoffen im Gehirn. Die durch dieses Ungleichgewicht ausgelösten Symptome der Krankheit können durch Verstärkung der Dopaminwirkung gemildert werden.
Außerdem kann durch den Wirkstoff mütterliche Milchproduktion unterbrochen werden.
Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Eklampsie und Präeklampsie (Krampfanfälle während der Schwangerschaft)
- Bluthochdruck
- Fibrose, auch in der Vorgeschichte (Übermäßiges Wachstum von Bindegewebe)
- Psychosen, auch in der Vorgeschichte
- Herzklappenerkrankungen
Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Herz-Kreislauf-Erkrankungen
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Niedriger Blutdruck
- Raynaud-Syndrom
- Geschwüre im Verdauungstrakt
- Blutungen im Magen-Darm-Trakt
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 16 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Jugendliche von 16 bis 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Herzklappenveränderungen
- Perikarditis (Herzbeutelentzündung)
- Perikarderguss (Flüssigkeitsansammlung im Herzbeutel)
- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
- Übelkeit
- Magenschleimhautentzündung
- Verstopfung
- Erbrechen
- Bauchschmerzen
- Kraftlosigkeit bzw. Schwäche
- Müdigkeit
- Depressionen
- Schlafstörungen
- Schläfrigkeit
- Orthostatische Hypotonie (Kreislaufstörungen aufgrund niedrigen Blutdrucks)
- Wärmegefühl
- Brustschmerzen
- Blutdruckabfall
- Überempfindlichkeit
- Gesteigertes sexuelles Verlangen
- Halbseitenblindheit
- Ohnmachtsanfall
- Missempfindungen, wie Kribbeln oder Ameisenlaufen
- Herzklopfen
- Durchblutungsstörungen in Fingern und Zehen
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Pleuraerguss (Flüssigkeit in der Brustfellhöhle)
- Fibrose (übermäßiges Wachstum und Verhärtung von Bindegewebe), wie:
- Lungenfibrose (Lungengewebsverhärtung, die die Atmung erschwert)
- Nasenbluten
- Hautausschlag
- Haarausfall
- Beinkrämpfe
- Wassereinlagerung (Ödeme)
- Wassereinlagerungen (Ödeme), vor allem an den Beinen oder Armen
- Veränderungen der roten Blutkörperchen
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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