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Das starke Schmerzmittel

Metamizol

Wirksame Schmerzlinderung bei starken Schmerzen und Fieber – verschreibungspflichtig und unter ärztlicher Kontrolle

Rezeptpflichtig • In vielen Ländern nicht zugelassen • Nur nach ärztlicher Verordnung
METAMIZOL AbZ 500 mg Tabletten
14,46 €*
0,29 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 09436064
METAMIZOL Aristo 1000 mg Filmtabletten
18,65 €*
0,37 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 18702085
METAMIZOL Zentiva 500 mg/ml Tropf.z.Einnehmen Lsg.
16,60 €*
166,00 €/l - Inhalt: 100 ml
Inhalt: 100 ml
PZN: 17418956
METAMIZOL Zentiva 500 mg/ml Tropf.z.Einnehmen Lsg.
12,92 €*
646,00 €/l - Inhalt: 20 ml
Inhalt: 20 ml
PZN: 17418927
NOVALGIN Filmtabletten
23,13 €*
0,46 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 01599654
NOVALGIN Tropfen
21,09 €*
421,80 €/l - Inhalt: 50 ml
Inhalt: 50 ml
PZN: 01553758
NOVAMINSULFON 500 mg Lichtenst.Tropfen z.Einnehmen
12,82 €*
641,00 €/l - Inhalt: 20 ml
Inhalt: 20 ml
PZN: 04443361
NOVAMINSULFON 500 mg Lichtenst.Tropfen z.Einnehmen
14,48 €*
289,60 €/l - Inhalt: 50 ml
Inhalt: 50 ml
PZN: 03507946
NOVAMINSULFON 500 mg Lichtenst.Tropfen z.Einnehmen
16,58 €*
165,80 €/l - Inhalt: 100 ml
Inhalt: 100 ml
PZN: 03507952
NOVAMINSULFON 500-1A Pharma Tabletten
14,48 €*
0,29 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 19352256
NOVAMINSULFON 500-1A Pharma Tabletten
12,28 €*
1,23 €/St - Inhalt: 10 St
Inhalt: 10 St
PZN: 19352210
NOVAMINSULFON AbZ 500 mg/ml Tropfen zum Einnehmen
16,58 €*
165,80 €/l - Inhalt: 100 ml
Inhalt: 100 ml
PZN: 01123911
NOVAMINSULFON AbZ 500 mg/ml Tropfen zum Einnehmen
14,40 €*
288,00 €/l - Inhalt: 50 ml
Inhalt: 50 ml
PZN: 01123905
NOVAMINSULFON Lichtenstein 500 mg Filmtabletten
12,15 €*
1,22 €/St - Inhalt: 10 St
Inhalt: 10 St
PZN: 00262450
NOVAMINSULFON Lichtenstein 500 mg Filmtabletten
13,47 €*
0,45 €/St - Inhalt: 30 St
Inhalt: 30 St
PZN: 00262467
NOVAMINSULFON Lichtenstein 500 mg Filmtabletten
12,92 €*
0,65 €/St - Inhalt: 20 St
Inhalt: 20 St
PZN: 04906602
NOVAMINSULFON Lichtenstein 500 mg Filmtabletten
14,47 €*
0,29 €/St - Inhalt: 50 St
Inhalt: 50 St
PZN: 01798000
NOVAMINSULFON-1A Pharma Tropfen
16,58 €*
165,80 €/l - Inhalt: 100 ml
Inhalt: 100 ml
PZN: 07387918
NOVAMINSULFON-1A Pharma Tropfen
12,82 €*
641,00 €/l - Inhalt: 20 ml
Inhalt: 20 ml
PZN: 07387887
NOVAMINSULFON-1A Pharma Tropfen
14,40 €*
288,00 €/l - Inhalt: 50 ml
Inhalt: 50 ml
PZN: 07387901
NOVAMINSULFON-ratiopharm 500 mg Tabletten
12,77 €*
0,64 €/St - Inhalt: 20 St
Inhalt: 20 St
PZN: 05518635
NOVAMINSULFON-ratiopharm 500 mg Tabletten
13,45 €*
0,45 €/St - Inhalt: 30 St
Inhalt: 30 St
PZN: 06605974
NOVAMINSULFON-ratiopharm 500 mg/ml Tropfen z.Einn.
16,58 €*
165,80 €/l - Inhalt: 100 ml
Inhalt: 100 ml
PZN: 08713863
NOVAMINSULFON-ratiopharm 500 mg/ml Tropfen z.Einn.
12,74 €*
637,00 €/l - Inhalt: 20 ml
Inhalt: 20 ml
PZN: 03530394

Metamizol: Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Medizinisch geprüft

Nach aktuellen schmerztherapeutischen Leitlinien und BfArM-Empfehlungen

Stand: September 2025

Metamizol (Novalgin®) ist ein starkes, verschreibungspflichtiges Schmerzmittel und Fiebersenker. Es wird bei starken akuten Schmerzen, Koliken, Tumorschmerzen und hohem Fieber eingesetzt, wenn andere Mittel nicht wirken.

Wirkungsmechanismus:

  • Hemmt die Prostaglandinsynthese (COX-Hemmung)
  • Zentrale schmerzlindernde Wirkung im Gehirn
  • Krampflösende (spasmolytische) Eigenschaften
  • Stark fiebersenkend (antipyretisch)

Hauptanwendungsgebiete:

  • Akute starke Schmerzen: Nach Operationen oder Verletzungen
  • Kolikschmerzen: Nieren-, Gallen-, Darmkoliken
  • Tumorschmerzen: In der Krebstherapie
  • Migräne: Bei schweren Attacken
  • Hohes Fieber: Wenn andere Mittel versagen
  • Zahnschmerzen: Bei extremen Beschwerden

Verfügbare Darreichungsformen:

  • Tabletten (500 mg)
  • Tropfen (500 mg/ml)
  • Zäpfchen (300 mg, 1000 mg)
  • Injektionslösung (für Klinik)
WICHTIG: Metamizol ist in vielen Ländern (USA, UK, Skandinavien) wegen des Agranulozytose-Risikos nicht zugelassen. In Deutschland nur auf Rezept erhältlich!
Metamizol wirkt sehr schnell - bei oraler Einnahme nach 20-30 Minuten, bei Tropfen schon nach 15 Minuten. Die Wirkung hält 4-6 Stunden an. Bei intravenöser Gabe tritt die Wirkung innerhalb von 5-10 Minuten ein.

Wirkungseintritt nach Darreichungsform:

  • Tropfen: 15-20 Minuten (schnellste orale Form)
  • Tabletten: 20-30 Minuten
  • Zäpfchen: 30-45 Minuten
  • Injektion (i.v.): 5-10 Minuten
  • Injektion (i.m.): 15-20 Minuten

Wirkdauer:

  • Schmerzlinderung: 4-6 Stunden
  • Fiebersenkung: 4-8 Stunden
  • Maximale Tagesdosis beachten!

Wirkstärke im Vergleich:

  • Stärker als Ibuprofen oder Paracetamol
  • Vergleichbar mit niedrig dosierten Opioiden
  • Besonders gut bei Kolikschmerzen
  • Sehr effektiv bei Fieber

Faktoren die die Wirkung beeinflussen:

  • Nüchtern eingenommen wirkt es schneller
  • Körpergewicht und Alter
  • Art und Stärke der Schmerzen
  • Individuelle Verstoffwechselung
Erwachsene nehmen 500-1000 mg als Einzeldosis, maximal 4x täglich. Die Höchstdosis beträgt 5000 mg (5g) pro Tag. Bei Tropfen: 20-40 Tropfen entsprechen 500-1000 mg. Immer die niedrigste wirksame Dosis verwenden!

💊 Dosierung für Erwachsene:

  • Einzeldosis: 500-1000 mg (1-2 Tabletten)
  • Tagesdosis: Max. 5000 mg (10 Tabletten)
  • Einnahmeabstand: Mindestens 4-6 Stunden
  • Tropfen: 1 Tropfen = 25 mg

Dosierung nach Körpergewicht:

  • Erwachsene: 8-16 mg/kg KG als Einzeldosis
  • Kinder >1 Jahr: 8-16 mg/kg KG
  • Max. Tagesdosis: 60-70 mg/kg KG

Altersangepasste Dosierung:

  • 3-11 Monate: Nur als Einmalgabe unter ärztlicher Aufsicht
  • 1-3 Jahre: 50-150 mg als Einzeldosis
  • 4-9 Jahre: 150-400 mg als Einzeldosis
  • 10-14 Jahre: 300-800 mg als Einzeldosis
  • >65 Jahre: Dosisreduktion erwägen

Besondere Hinweise:

  • Bei i.v.-Gabe sehr langsam (max. 1 ml/min)
  • Bei Nieren-/Leberschäden Dosis reduzieren
  • Nicht länger als 3-5 Tage ohne Arzt
  • Bei Langzeittherapie Blutbild kontrollieren
Warnung: Überdosierung kann zu schweren Nebenwirkungen führen. Nie mehr als vom Arzt verordnet einnehmen!
Die gefürchtetste Nebenwirkung ist die Agranulozytose (Versagen der weißen Blutkörperchen), die selten aber lebensbedrohlich sein kann. Häufiger sind Blutdruckabfall, allergische Reaktionen und Magen-Darm-Beschwerden.
AGRANULOZYTOSE-WARNUNG:

Symptome: Fieber, Schüttelfrost, Halsschmerzen, Schluckbeschwerden, Entzündungen im Mund-/Analbereich → SOFORT zum Arzt!

Häufigkeit Nebenwirkungen
Häufig (>1%) Blutdruckabfall, Schwindel, Übelkeit
Gelegentlich (0,1-1%) Hautausschlag, Urtikaria, Magen-Darm-Beschwerden
Selten (0,01-0,1%) Asthmaanfälle, Nierenfunktionsstörung
Sehr selten (<0,01%) Agranulozytose, anaphylaktischer Schock, Stevens-Johnson-Syndrom

Wichtige Warnzeichen:

  • Allergie: Hautausschlag, Juckreiz, Schwellung
  • Blutdruck: Schwindel beim Aufstehen
  • Blutbild: Unerklärtes Fieber, Infektionen
  • Niere: Verfärbter Urin, weniger Urinmenge

Risikogruppen für Nebenwirkungen:

  • Asthmatiker (Analgetika-Asthma)
  • Allergiker
  • Ältere Menschen
  • Patienten mit niedrigem Blutdruck
  • Nieren- oder Leberkranke
Agranulozytose ist ein lebensbedrohlicher Mangel an weißen Blutkörperchen. Das Risiko liegt bei etwa 1:1.000 bis 1:1.500 Anwendern. Unbehandelt verläuft sie in 10% der Fälle tödlich, bei rechtzeitiger Behandlung sinkt die Sterblichkeit auf unter 5%.

Was passiert bei einer Agranulozytose?

  • Granulozyten (weiße Blutkörperchen) fallen drastisch ab
  • Immunsystem kann Infektionen nicht mehr bekämpfen
  • Kann innerhalb von Stunden bis Tagen auftreten
  • Auch nach einmaliger Einnahme möglich
WARNSYMPTOME - Bei diesen Anzeichen sofort zum Arzt:
  • Plötzliches hohes Fieber
  • Schüttelfrost
  • Halsschmerzen, Schluckbeschwerden
  • Entzündungen im Mund oder Analbereich
  • Allgemeines schweres Krankheitsgefühl

Risikofaktoren:

  • Keine bekannten Risikofaktoren vorhersagbar
  • Kann jeden treffen
  • Nicht dosisabhängig
  • Auch bei kurzer Anwendung möglich

Diagnostik und Behandlung:

  • Sofortiges Blutbild bei Verdacht
  • Metamizol sofort absetzen
  • Stationäre Aufnahme meist notwendig
  • Antibiotika-Therapie
  • Isolation bei schwerer Neutropenie

Prävention:

  • Strenge Indikationsstellung
  • Nicht bei banalen Schmerzen
  • Patienten über Warnsymptome aufklären
  • Bei Langzeittherapie regelmäßige Blutbilder
Metamizol hat wichtige Wechselwirkungen mit Blutgerinnungshemmern, Methotrexat, Ciclosporin und Alkohol. Es kann die Wirkung anderer Medikamente verstärken oder abschwächen.

Kritische Wechselwirkungen:

  • Methotrexat: Toxizität erhöht - Kombination vermeiden!
  • Ciclosporin: Blutspiegel sinkt - Nierentransplantate gefährdet
  • Chlorpromazin: Gefährliche Unterkühlung möglich
  • Bupropion: Erhöhtes Krampfrisiko

Wechselwirkungen mit Blutgerinnung:

  • ASS/Aspirin: Wirkung kann vermindert werden
  • Marcumar/Warfarin: Verstärkte Blutungsneigung
  • Andere NSAR: Erhöhtes Nebenwirkungsrisiko

Weitere Vorsicht bei:

  • Alkohol: Verstärkte Wirkung und Nebenwirkungen
  • Blutdrucksenker: Verstärkter Blutdruckabfall
  • Antidiabetika: Blutzuckerschwankungen möglich
  • Psychopharmaka: Sedierung verstärkt

Laborwert-Verfälschungen:

  • Kreatinin-Bestimmung kann gestört sein
  • Harnsäurewerte können beeinflusst werden
  • Vor Laboruntersuchungen Arzt informieren
Wichtig: Immer alle Medikamente beim Arzt angeben, auch pflanzliche Präparate!
Metamizol ist im 1. und 3. Trimenon der Schwangerschaft kontraindiziert und sollte im 2. Trimenon nur bei zwingender Indikation verwendet werden. In der Stillzeit ist es kontraindiziert.
SCHWANGERSCHAFT - Strikte Regeln:
  • 1. Trimenon: KONTRAINDIZIERT (Fehlbildungsrisiko)
  • 2. Trimenon: Nur bei vitaler Indikation
  • 3. Trimenon: KONTRAINDIZIERT (vorzeitiger Ductus-Verschluss)

Risiken in der Schwangerschaft:

  • Vorzeitiger Verschluss des Ductus arteriosus
  • Wehenhemmung und verlängerte Geburt
  • Erhöhte Blutungsneigung bei Mutter und Kind
  • Nierenschäden beim Fetus
  • Oligohydramnion (zu wenig Fruchtwasser)

Stillzeit:

  • Metamizol geht in die Muttermilch über
  • Metabolite reichern sich beim Säugling an
  • Agranulozytose-Risiko für den Säugling
  • Stillpause von 48 Stunden nach einmaliger Gabe
  • Bei wiederholter Gabe: Abstillen erforderlich

Alternativen in Schwangerschaft/Stillzeit:

  1. Paracetamol: Erste Wahl in allen Trimena
  2. Ibuprofen: Nur bis 28. SSW
  3. Opioide: Bei starken Schmerzen unter Kontrolle
  4. Nicht-medikamentös: Physikalische Therapie
Metamizol ist stärker schmerzlindernd als Ibuprofen oder Paracetamol, besonders bei Koliken. Es hat ein schwerwiegendes Nebenwirkungsprofil (Agranulozytose) und ist deshalb verschreibungspflichtig, während die anderen frei verkäuflich sind.
Eigenschaft Metamizol Ibuprofen Paracetamol
Wirkstärke +++ ++ +
Fiebersenkung +++ ++ ++
Entzündungshemmung - +++ -
Krampflösung +++ - -
Rezeptpflicht Ja Nein* Nein
Hauptrisiko Agranulozytose Magen/Niere Leber

*Ibuprofen rezeptfrei bis 400mg

Vorteile Metamizol:

  • Sehr starke Schmerzlinderung
  • Exzellent bei Kolikschmerzen
  • Keine Magen-Darm-Probleme wie NSAR
  • Keine Nierenschädigung
  • Gute Verträglichkeit bei kurzer Anwendung

Nachteile Metamizol:

  • Lebensbedrohliche Agranulozytose möglich
  • In vielen Ländern verboten
  • Verschreibungspflichtig
  • Allergische Reaktionen häufiger
  • Nicht in Schwangerschaft/Stillzeit

Wann welches Mittel?

  • Leichte Schmerzen: Paracetamol first-line
  • Entzündungsschmerzen: Ibuprofen
  • Starke Akutschmerzen: Metamizol
  • Koliken: Metamizol überlegen
Alkohol sollte während der Einnahme von Metamizol vermieden werden. Die Kombination kann zu verstärkten Nebenwirkungen, gefährlichem Blutdruckabfall und erhöhter Belastung der Leber führen.

Risiken der Kombination:

  • Blutdruckabfall: Schwindel, Ohnmacht möglich
  • Verstärkte Sedierung: Müdigkeit, Reaktionsvermögen↓
  • Magen-Darm: Übelkeit und Erbrechen verstärkt
  • Lebertoxizität: Doppelte Belastung
  • Verstärkte Nebenwirkungen: Allgemein

Besonders gefährlich bei:

  • Niedrigem Blutdruck
  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Älteren Menschen
  • Dehydrierung
  • Gleichzeitiger Einnahme anderer Medikamente

Empfehlungen:

  • Kompletter Alkoholverzicht während Therapie ideal
  • Mindestens 2-3 Stunden Abstand
  • Nie bei akuter Schmerzbehandlung
  • Viel Wasser trinken
  • Auf Warnsignale achten
Wichtig: Bei starken Schmerzen, die Metamizol erfordern, sollten Sie ohnehin auf Alkohol verzichten!
Metamizol sollte nur kurzfristig (3-5 Tage) angewendet werden. Eine Dauereinnahme erhöht das Risiko schwerer Nebenwirkungen und sollte nur unter strenger ärztlicher Kontrolle mit regelmäßigen Blutbildkontrollen erfolgen.

Warum keine Dauereinnahme?

  • Agranulozytose-Risiko steigt nicht linear, aber Exposition erhöht
  • Chronische Nebenwirkungen möglich
  • Gewöhnungseffekte
  • Maskierung zugrundeliegender Erkrankungen

Wenn Langzeittherapie unvermeidbar:

  • Strenge Indikation: Z.B. Tumorschmerzen
  • Regelmäßige Blutbilder: Anfangs wöchentlich, dann monatlich
  • Niedrigste wirksame Dosis: Dosisreduktion versuchen
  • Therapiepausen: Wenn möglich einplanen
  • Alternativen prüfen: Regelmäßig evaluieren

Kontrolluntersuchungen bei Dauereinnahme:

  • Komplettes Blutbild mit Differentialblutbild
  • Leberwerte
  • Nierenwerte
  • Dokumentation von Infekten

Alternative Schmerztherapien:

  • Multimodale Schmerztherapie
  • Physikalische Therapien
  • Psychologische Schmerztherapie
  • Andere Analgetika rotieren
Eine Überdosierung kann zu Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Nierenversagen, Blutdruckabfall bis zum Schock und Krampfanfällen führen. Bei Verdacht sofort Giftnotruf (030-19240) oder Notarzt!
NOTFALL bei Überdosierung:
  • Giftnotruf: 030-19240
  • Notarzt: 112
  • Packung/Reste mitnehmen

Symptome der Überdosierung:

  • Magen-Darm: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen
  • Kreislauf: Blutdruckabfall, Schwindel, Kollaps
  • Nervensystem: Schläfrigkeit, Verwirrtheit, Krämpfe
  • Nieren: Oligurie, akutes Nierenversagen
  • Stoffwechsel: Azidose, Unterzuckerung

Akute Maßnahmen:

  • Keine Selbstbehandlung versuchen!
  • Kein Erbrechen herbeiführen
  • Aktivkohle nur nach ärztlicher Anweisung
  • Vitalfunktionen überwachen
  • Im Krankenhaus: Magenspülung, symptomatische Therapie

Kritische Dosis:

  • Erwachsene: >10g potenziell lebensbedrohlich
  • Kinder: Schon ab 50-100 mg/kg gefährlich
  • Individuelle Empfindlichkeit variiert stark
Je nach Schmerzart gibt es verschiedene Alternativen: NSAR wie Diclofenac bei Entzündungsschmerzen, Buscopan bei Krämpfen, Triptane bei Migräne oder Opioide bei sehr starken Schmerzen. Die Wahl hängt von Schmerzart und Verträglichkeit ab.

✓ Sichere Alternativen nach Schmerztyp:

Bei Koliken:

  • Buscopan (Butylscopolamin)
  • Spasmolytika-Kombinationen
  • Wärmeapplikation

Bei Entzündungsschmerzen:

  • Ibuprofen (bis 2400mg/Tag)
  • Diclofenac (bis 150mg/Tag)
  • Naproxen (länger wirksam)
  • COX-2-Hemmer bei Magenproblemen

Bei starken Schmerzen:

  • Tramadol (schwaches Opioid)
  • Tilidin/Naloxon
  • Morphin (bei Versagen anderer)

Bei Migräne:

  • Triptane (Sumatriptan, Rizatriptan)
  • NSAR + Metoclopramid
  • Ergotamine als Reserve

Bei Fieber:

  • Paracetamol (erste Wahl)
  • Ibuprofen
  • Physikalische Maßnahmen

Nicht-medikamentöse Alternativen:

  • Physiotherapie
  • Akupunktur
  • TENS-Geräte
  • Psychologische Schmerztherapie
  • Entspannungsverfahren

E-Rezept wird eingelöst