TRIZIVIR Filmtabletten
PZN: 03137018
Grundpreis: 19,57 €/St
Inhalt: 60 St
Filmtabletten
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Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen ärztlichen Rezepts abgegeben werden. Wenn Ihnen ein entsprechendes Rezept vorliegt, können Sie dieses ganz einfach unter „Rezept einlösen“ einreichen und Ihre Bestellung abschließen.
Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.
| Abgabehinweis: | Rezeptpflichtig |
|---|---|
| Kosmetikum nach EG-Verordnung: | Nein |
| Lebensmittel: | Nein |
| Monopräparat: | Nein |
| Nahrungsergänzungsmittel: | Nein |
| Notfallkontrazeptiva: | Nein |
| Pflanzliches Arzneimittel: | Nein |
| Tierarzneimittel: | Nein |
| PZN: | 03137018 |
| Produktname: | TRIZIVIR |
| Anbieter: | Orifarm GmbH |
| Packungsgröße: | 60 St |
| Darreichungsform: | Filmtabletten |
| Wirksubstanz: |
|
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.
Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.
Überdosierung?
Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.
Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.
Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
| Typ | Name | Menge |
|---|---|---|
| Typ Wirkstoff | Name Abacavir hemisulfat | Menge 351,38 mg |
| Typ Wirkstoff | Name Abacavir | Menge 300 mg |
| Typ Wirkstoff | Name Lamivudin | Menge 150 mg |
| Typ Wirkstoff | Name Zidovudin | Menge 300 mg |
| Typ Hilfsstoff | Name Cellulose, mikrokristalline | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Carboxymethylstärke, Natrium Typ A | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Magnesium stearat | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Opadry grün 03 B 11434 | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Hypromellose | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Titandioxid | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Macrogol | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz | Menge + |
| Typ Hilfsstoff | Name Eisen(III)-oxidhydrat, schwarz | Menge + |
Abacavir, Lamivudin und Zidovudin sind Hemmstoffe eines Enzyms (reverse Transkriptase) des humanen Immundefizienz-Virus (HIV). Dadurch wird die für die Virusvermehrung notwendige Umschreibung der viralen RNA in DNA blockiert, der Einbau in das menschliche Erbgut verhindert und folglich die Virusvermehrung gehemmt. Die Wirkstoffe können nur den Befall weiterer Zellen verhindern, bei bereits in eine Wirtszelle eingedrungenen Viren sind sie unwirksam. Lamivudin ist auch gegen das Hepatitis B-Virus wirksam.
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Terminales Nierenversagen
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Verringerter Hämoglobinspiegel
Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Ältere Patienten: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.
Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.
Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
- Kopfschmerzen
- Übelkeit
- Immunologische Überempfindlichkeit
- Appetitlosigkeit
- Erbrechen
- Durchfall
- Hautausschlag
- Fieber
- Teilnahmslosigkeit (Apathie)
- Müdigkeit
- Schlaflosigkeit
- Husten
- Krankheitssymptome der Nasenschleimhaut
- Bauchschmerzen
- Haarausfall
- Gelenkschmerzen
- Muskelbeschwerden
- Unwohlsein
- Anämie (Blutarmut)
- Granulozytopenie (Verminderung der Anzahl bestimmter weißer Blutkörperchen)
- Leukopenie (Verminderung der Anzahl der weißen Blutkörperchen)
- Schwindel
- Anstieg der Leberenzymwerte
- Anstieg der Bilirubinwerte im Blut
- Muskelschmerzen
- Thrombozytopenie (Verminderung der Anzahl der Blutplättchen)
- Panzytopenie (Verminderung der Anzahl aller Blutkörperchen)
- Anfälle von Atemnot
- Blähungen
- Juckreiz
- Muskelerkrankungen
- Allgemeines Schmerzgefühl
- Allgemeine Schwäche
Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.
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