Produkt wurde hinzugefügt

SPRYCEL 10 mg/ml Pulver z.Herstell.e.Susp.z.Einn.

2.958,48 €*

PZN: 14249973
Grundpreis: 2.958,48 €/St
Inhalt: 1 St
Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen

verfügbar

Rezeptpflichtige Medikamente dürfen ausschließlich gegen Vorlage eines gültigen ärztlichen Rezepts abgegeben werden. Wenn Ihnen ein entsprechendes Rezept vorliegt, können Sie dieses ganz einfach unter „Rezept einlösen“ einreichen und Ihre Bestellung abschließen.

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage
und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Herstellerangaben (GPSR)
Biozid
Inhaltsstoffe (INCI)
Produktinformationen
Details
Abgabehinweis: Rezeptpflichtig
Kosmetikum nach EG-Verordnung: Nein
Lebensmittel: Nein
Monopräparat: Ja
Nahrungsergänzungsmittel: Nein
Notfallkontrazeptiva: Nein
Pflanzliches Arzneimittel: Nein
Tierarzneimittel: Nein
PZN: 14249973
Produktname: SPRYCEL 10MG/ML PSE
Anbieter: Bristol-Myers Squibb GmbH & Co. KGaA
Packungsgröße: 1 St
Darreichungsform: Pulver zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
Wirksubstanz:

Hinweise
Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Bei Frauen im gebärfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine Zeit lang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Bei Männern im zeugungsfähigen Alter sind während und unter Umständen auch eine zeitlang nach der Therapie wirksame Verhütungsmethoden erforderlich. Sprechen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker an.
- Das Blutbild muss während der gesamten Behandlung und ggf. nach Beendigung der Behandlung überwacht werden.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Benzylalkohol: Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zu 3 Jahren). Risiko für Akkumulation - Anwendung bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche, Vorsicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion.
- Sulfite (E 220 - E 228) können Überempfindlichkeitsreaktionen und eine Verkrampfung der Atemwege hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Auf Grapefruit sowie Grapefruit-Zubereitungen soll während der Behandlung mit dem Medikament vollständig verzichtet werden.

Anwendungshinweise
Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Lassen Sie sich das Arzneimittel von Ihrem Apotheker zubereiten und nehmen Sie es ein. Sie können das Arzneimittel auch mit Milch, Joghurt, Apfelsaft oder Apfelmus gemischt einnehmen. Vor Gebrauch gut schütteln.
Waschen Sie danach gründlich die Hände.
Insbesondere schwangere oder stillende Frauen sollten bei der Zubereitung der gebrauchsfertigen Suspension den Kontakt mit dem in der Flasche enthaltenen Pulvers vermeiden.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung und zu Blutbildveränderungen kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.
Zusammensetzung
Typ Name Menge
Typ Wirkstoff Name Dasatinib-1-Wasser Menge 10,37 mg
Typ Wirkstoff Name Dasatinib Menge 10 mg
Typ Hilfsstoff Name Saccharose Menge 291 mg
Typ Hilfsstoff Name Carmellose natrium Menge +
Typ Hilfsstoff Name Simeticon-Emulsion Menge +
Typ Hilfsstoff Name Simeticon Menge +
Typ Hilfsstoff Name PEG-x sorbitantristearat Menge +
Typ Hilfsstoff Name Polyoxyethylen monostearat Menge +
Typ Hilfsstoff Name Glyceride Menge +
Typ Hilfsstoff Name Methylcellulose Menge +
Typ Hilfsstoff Name Xanthan gummi Menge +
Typ Hilfsstoff Name Benzoesäure Menge 0,25 mg
Typ Hilfsstoff Name Sorbinsäure Menge +
Typ Hilfsstoff Name Schwefelsäure Menge +
Typ Hilfsstoff Name Weinsäure Menge +
Typ Hilfsstoff Name Natrium citrat Menge +
Typ Hilfsstoff Name Natriumbenzoat Menge 0,25 mg
Typ Hilfsstoff Name Natrium-Ion Menge insgesamt 2,1 mg
Typ Hilfsstoff Name Siliciumdioxid, hochdispers, amorph, hydrophob Menge +
Typ Hilfsstoff Name Beerenaroma Menge +
Typ Hilfsstoff Name Benzylalkohol Menge 0,017 mg
Typ Hilfsstoff Name Schwefeldioxid Menge höchstens 0,01 mg
Anwendungsgebiete
- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (Leukämie (chronisch, myeloisch, Ph-pos)) in chronischer Phase, bei neu diagnostizierter Erkrankung
- Blutkrebs der weißen Blutzellen (Leukämie, chronisch, myeloisch, in chronischer Phase), bei Resistenz oder Unverträglichkeit gegenüber einer vorangegangenen Behandlung mit einem anderen Arzneimittel
- Blutkrebs mit weißen Blutzellen (akute lymphatische Leukämie, Ph-positiv), bei neu diagnostizierter Erkrankung in Kombination mit anderen Arzneimitteln
Wirkungsweise
Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff Dasatinib gehört zu den Proteinkinase-Hemmern und hemmt ein bestimmtes Enzym, die so genannte Bcr-Abl-Tyrosinkinase. Dieses Enzym wird von einem veränderten Chromosom, dem Philadelphia-Chromosom, codiert und ist in den meisten Fällen für die unkontrollierte Zellteilung und Vermehrung von Leukozyten verantwortlich. Durch die Enzymhemmung führt Dasatinib zu einer Hemmung der Zellteilung und Vermehrung von Tumorzellen.
Gegenanzeigen
Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge unter 5 kg Körpergewicht: Das Arzneimittel sollte in dieser Gruppe in der Regel nicht angewendet werden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.
Nebenwirkungen
Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Infektion
- Bakterieninfektion
- Virusinfektion
- Pilzinfektion
- Knochenmarkstörung mit Blutbildungsstörung (Knochenmarkdepression)
- Blutarmut (Anämie)
- Verminderte Zahl an weißen bestimmten Blutkörperchen (Neutropenie)
- Verminderte Zahl an Blutplättchen (Thrombozytopenie)
- Kopfschmerzen
- Blutung
- Brustfellerguss
- Kurzatmigkeit (Dyspnoe)
- Durchfall
- Erbrechen
- Übelkeit
- Bauchschmerzen
- Hautausschlag
- Medikamentenausschlag auf der Haut (Arzneimittelexanthem)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung (Erythem)
- Gefäßentzündung mit Hautablösung (Erythema multiforme)
- Hauterkrankung mit roter Verfärbung (Erythrose)
- Schuppen bildender Hautausschlag (exfoliativer Hautauschlag)
- Hautrötung durch gesteigerte Durchblutung am ganzen Körper (generalisiertes Erythem)
- Ausschlag im Geschlechtsbereich
- Hautausschlag durch verschlossene Schweißdrüsengänge (Miliaria, Hitzepickel)
- Hautgrieß
- Eitrigen Pusteln bei Schuppenflechte (Psoriasis)
- Flüchtiger Hautausschlag
- Rötlicher (erythematöser) Hautausschlag
- Bläschenförmiger Hautausschlag
- Hautausschlag am ganzen Körper (generalisierter Hautauschlag)
- Fleckiger Hautausschlag (makulöser Hautauschlag)
- Fleckig-knotiger Hautausschlag (makulopapulöser Hautauschlag)
- Knotiger Hautausschlag (Papulöser Hautauschlag)
- Immunbedingter Hautausschlag mit Juckreiz
- Hautausschlag mit Eiterbläschen
- Bläschenbildender Hautausschlag
- Hautschuppung bzw. -abschälung (Exfoliation)
- Hautreizung
- Hautausschlag durch (Gift-)Stoffe (toxischer Hautauschlag)
- Nesselausschlag mit Bläschen
- Hautausschlag ähnlich einer Gefäßentzündung (vaskulitisähnlicher Hautausschlag)
- Schmerzen im Haltungs- und Bewegungsapparat
- Wassereinlagerung an Armen und Beinen (periphere Ödeme)
- Flüssigkeitsansammlung in den unteren Gliedmaßen nach langem Sitzen (orthostatisches Ödem)
- Wassereinlagerung an bestimmter Stelle (lokalisierte Ödeme)
- Müdigkeit
- Fieber
- Gesichtsödem
- Bindehautödem
- Augenödem
- Schwellung des Auges
- Lidödem
- Lippenödem
- Makulaödem (Veränderung des Augenhintergrunds)
- Mundödem
- Schwellung um die Augen
- Schwellung des Gesichts
- Lungenentzündung durch Infektion (Pneumonie)
- Bakterielle Lungenentzündung
- Lungenentzündung (Pneumonie) durch Infektion mit Viren
- Pilzbedingte Lungenentzündung (fungale Pneumonie)
- Infektion der oberen Atemwege (URTI)
- Entzündung der oberen Atemwege
- Herpesvirus-Infektion
- Infektion mit dem Zytomegalievirus
- Durch Infektion verursachte Entzündung des Dick- und Dünndarms (infektiöse Enterokolitis)
- Blutvergiftung (Sepsis)
- Mangel an weißen Blutkörperchen (Neutropenie) mit Fieber
- Appetitstörung
- Appetitlosigkeit
- Vorzeitiges Sättigungsgefühl
- Appetitsteigerung
- Erhöhte Harnsäurewerte im Blut (Hyperurikämie)
- Depression
- Schlaflosigkeit
- Lokale Neuropathie
- Schläfrigkeit
- Geschmacksverzerrung (Dysgeusie)
- Sehverschlechterung
- Verminderte Sehschärfe
- Trockene Augen
- Ohrgeräusche
- Verschlechterte Herzschwäche ohne körperliche Anstrengung (dekompensierte Herzinsuffiziienz)
- Herzfunktionsstörung
- Erhöhte Werte für ein herzspezifisches Eiweiß (Natriuretisches Peptid Typ B)
- Funktionsstörung einer Herzkammer (ventrikuläre Dysfunktion)
- Funktionsstörung der linken Herzkammer (linksventrikuläre Dysfunktion)
- Funktionsstörung der rechten Herzkammer (rechtsventrikuläre Dysfunktion)
- Herzschwäche
- Akute verschlechterte Herzschwäche ohne körperliche Anstrengung (dekompensierte Herzinsuffiziienz)
- Chronische Herzschwäche (Herzinsuffizienz)
- Herzmuskelerkrankung (Kardiomyopathie)
- Herzmuskelerkrankung mit Vergrößerung der Herzkammern (dilatative Kardiomyopathie)
- Funktionsstörung in der Füllungsphase des Herzens (diastolische Dysfunktion)
- Verminderter Blutauswurf (Ejektion) aus der Herzkammer
- Versagen der Herzkammern (ventrikuläre Insuffizienz)
- Verminderte Beweglichkeit der Herzwand
- Herzbeutelerguss

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

0 von 0 Bewertungen

Geben Sie eine Bewertung ab!

Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit dem Produkt mit anderen Kunden.


E-Rezept wird eingelöst