Tierapotheke · Katze
Tierarzneimittel für Katzen
Gesundheitsvorsorge für Ihre Samtpfote – geprüfte Arzneimittel und Pflege, abgestimmt auf Katzen, mit Beratung durch echte Apotheker:innen.
- Floh-, Zecken- & Wurmschutz speziell für Katzen
- Permethrinfrei – sicher für Ihre Katze
- Persönliche pharmazeutische Beratung
Wissenswertes für Katzenhalter:innen
Sichere Medikamente & Pflege für Ihre Katze
Katzen verstoffwechseln viele Wirkstoffe anders als Menschen oder Hunde. Was hier zählt, ist die richtige Auswahl – wir helfen Ihnen, sicher das Passende zu finden.
Häufige Fragen zu Katzen-Arzneimitteln
Katzen fehlen bestimmte Leberenzyme, um Paracetamol sicher zu verarbeiten. Das Mittel reichert sich an, schädigt die Leber und beeinträchtigt die Sauerstoffversorgung im Blut.
- Paracetamol: schon kleinste Mengen lebensgefährlich
- Ibuprofen: Nierenversagen, Magenblutungen
- Aspirin (ASS): Blutungsstörungen
- Schlaf- & Beruhigungsmittel: Atemdepression
Sie können bei Katzen schwere Nieren- und Leberschäden sowie innere Blutungen auslösen. Schon kleine Mengen sind gefährlich.
Frühe Warnsignale:
- Erbrechen und Durchfall
- vermehrter Speichelfluss
- Unruhe oder ungewöhnliche Apathie
- unsicherer, taumelnder Gang
Viele Hunde-Präparate enthalten Permethrin, das für Katzen hochgiftig ist. Katzen-Produkte enthalten ausschließlich katzenverträgliche Wirkstoffe in sicherer Dosierung.
Ansteckung auch bei Wohnungskatzen über:
- Schuhsohlen (Wurmeier von draußen)
- Flöhe (übertragen Bandwürmer)
- rohes Fleisch
- Balkon oder Terrasse
Erste Hilfe zu Hause:
- immer frisches Wasser bereitstellen
- kleine Portionen leicht verdauliche Schonkost
- Stress vermeiden, Ruhe gönnen
Anders als Hunde sollten Katzen nicht über längere Zeit fasten – längeres Hungern kann bei Katzen die Leber belasten.
Bewährte Methoden:
- Pill-Pockets: spezielle Leckerlis mit Hohlraum
- Leberwurst o. Ä.: kleine Menge um die Tablette formen
- Tablettengeber: bringt die Tablette schonend ins Maul
- Zerkleinern/Mischen: nur, wenn der Beipackzettel das erlaubt
Schritt für Schritt:
- Nacken zwischen den Schulterblättern ertasten
- Fell zur Seite schieben, bis die Haut sichtbar ist
- Pipette direkt auf die Haut aufsetzen (nicht ins Fell)
- Inhalt vollständig entleeren
- nicht verreiben
Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Tierarzt oder Apotheker. Die hier genannten Informationen ersetzen keine tierärztliche Beratung und Diagnose. Im Notfall wenden Sie sich umgehend an eine Tierklinik.
E-Rezept wird eingelöst